Technische Plattform

Standort, Geometrie, Einstrahlung und Systemverhalten in einer Modellkette.

AridMetrics führt Standortbedingungen, Anlagengeometrie, Einstrahlungsmodellierung, Energieumwandlung und Szenariovergleich in einem nachvollziehbaren technischen Workflow zusammen. Eingaben, Randbedingungen, Modellversionen und Evidenz bleiben dabei explizit.

In aktiver Entwicklung und Validierung

  1. Physikalisches System

    StandortGeometrie
  2. Physikalische Reaktion

    EinstrahlungEnergie
  3. Bewertung

    OptimierungValidierung

Ein physikalisches System

Physikalische Abhängigkeiten entlang der Modellkette verfolgen.

Änderungen an Pitch, GCR oder Tracker-Konfiguration beeinflussen die Einstrahlungsverteilung und können sich auf die elektrische Modellantwort auswirken. Der Workflow hält diese Abhängigkeiten sowie die Trennung zwischen Modellannahmen und Messdaten explizit.

  1. 01

    Standort

    Physikalischen und umweltbezogenen Kontext festlegen.

  2. 02

    Geometrie

    Tracker-Konfiguration, Pitch, GCR und Nachbarreihen beschreiben.

  3. 03

    Einstrahlung

    Orientierung, Verschattung, diffuse Himmelsstrahlung und Bodenreflexion berücksichtigen.

  4. 04

    Energie

    Temperatur, DC-Umwandlung und AC-/Systemverhalten verbinden.

  5. 05

    Optimierung

    Zulässige Design- oder Betriebsentscheidungen vergleichen.

  6. 06

    Validierung

    Modellverhalten anhand geeigneter Messinformationen bewerten.

Arbeitsoberfläche

Geometrie, Parameter und Randbedingungen gemeinsam darstellen.

Die Anlagenrepräsentation bildet den Bezugspunkt des Workspace. Standort- und Modellnavigation, Parameter der aktuellen Konfiguration und der Szenariovergleich beziehen sich auf dieselbe definierte physikalische Anlage.

Die Darstellung ist illustrativ und zeigt, wie veränderbare Parameter, feste Randbedingungen und Vergleichsannahmen gemeinsam dokumentiert werden können.

Planung und Betrieb

Designvariablen und Betriebsvariablen klar trennen.

Vor jeder Analyse muss festgelegt werden, welche Größen tatsächlich veränderbar sind. Bei einer neuen Anlage gehören Layout und Geometrie zum Designraum; bei einer Bestandsanlage sind sie feste Randbedingungen und nur Betriebsparameter bleiben variabel.

Anlagenplanung
Vor dem Bau Layout, Reihenabstand, GCR, Tracker-Konfiguration und Winkelgrenzen innerhalb der Standortgrenze untersuchen. Das physikalische Design selbst bleibt offen.
Bestandsanlagen
Installierte Geometrie und Hardware festhalten. Tracker-Winkel, Backtracking und Betriebsstrategie innerhalb der Gerätebegrenzungen untersuchen, statt Flächenfußabdruck oder Pitch als Stellgrößen zu behandeln.

Engineering-Prinzipien

Technische Grundsätze

Technische Vergleiche müssen aus Eingaben, Modellannahmen, Randbedingungen und Bewertungsdefinitionen nachvollziehbar rekonstruiert werden können. Ergebnisse bleiben deshalb an die verwendete Methode und ihren Gültigkeitsbereich gebunden.

01Physikbasierte Modellierung
Abgebildeten Mechanismus und seine Grenzen benennen.
02Transparente Annahmen
Eingaben, Konventionen und Vereinfachungen explizit machen.
03Reproduzierbare Analyse
Genug Kontext erhalten, um einen Vergleich zu wiederholen und zu prüfen.
04Validierung mit Messdaten
Modellverhalten anhand von Evidenz bewerten; diese Arbeit läuft.

Definierte Forschungsrichtung

Mehrere Zielgrößen und Randbedingungen explizit definieren.

Die langfristige Richtung geht über die Maximierung einer einzigen Zielgröße hinaus. Untersucht werden Energieperformance, Flächennutzung, betriebliche Machbarkeit sowie Umwelt- oder Landoberflächen-Zielkonflikte — mit expliziten Zielen und Annahmen.

Umwelt- und Landoberflächeneffekte bleiben Forschungsfragen, keine bereits nachgewiesenen Vorteile.